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Bei
der Orientierung im Studium, dem Ausbildungsabschluss, dem
Einstieg ins Berufsleben und für die Neuorientierung im
Arbeitsbereich können sich für GeowissenschaftlerInnen
schwere Hindernisse ergeben.
Dank einer Kooperationsvereinbarung zwischen dem BDG und
dem BVB haben auch die Mitglieder des BVB die Möglichkeit,
an dem seit Ende 2003 laufenden Mentoring Programm des BDG
teilzunehmen.
Ziel des Programms ist es, Absolventinnen
und Absolventen, Berufseinsteigerinnen und -einsteigern
aber auch bereits Berufstätige bereits berufserfahrene
Expertinnen und Experten zu vermitteln, die diese beraten
und zielgerichtet für 12 Monate unterstützen, zum
Beispiel durch
Feed-back in der Bewerbungsphase
Unterstützung bei der Karriereplanung
Öffnen von sonst verschlossenen
Türen, die es der oder dem Mentee ermöglichen, Ziele zu
verfolgen
Einführung in Netzwerke und
Vermitteln von Kontakten
Weitergabe der eigenen Erfahrungen,
und zwar Erfahrungen der Mentorin oder des Mentors
Einführung in informelles Wissen
über eine Organisation oder Abläufe im Berufsleben, die
nicht in Lehrbüchern nachzulesen sind
ggf. Shadowing, also die Teilnahme am
beruflichen Alltag der Mentorin oder des Mentors (z.B. durch
Begleiten bei Terminen)
Die
Erfahrung hat gezeigt, dass die häufigste Motivation der
Mentees sich an dem BDG-Programm zu beteiligen, die
Unterstützung des Berufseinstiegs und die bewusste
Steuerung des Berufsweges ist – dicht gefolgt von dem
Wunsch nach einem fachlichen Netzwerk. Damit das gelingt,
sollten die Mentees klare Ziele für die Kooperation
formulieren und sich mit ihren Fähigkeiten und Kenntnisse
kreativ und engagiert einbringen – sie übernehmen die
aktive Rolle in der Mentoring-Kooperation.
Das Engagement von Mentorinnen und Mentoren ist freiwillig
und geschieht unentgeltlich. Aber auch sie schöpfen
Vorteile aus der Beziehung, die Umfrageergebnisse der
letzten Staffeln haben ergeben, dass der überwiegende
Teil von Ihnen einfach Freude daran hat, eigene
Erfahrungen weiterzugeben und dadurch weiterhelfen zu
können. Aber auch Neugierde auf Menschen sowie die
Verbundenheit zum eigenen Berufsstand spielten eine
wichtige Rolle bei der Entscheidung, sich als Mentorin
oder Mentor zur Verfügung zu stellen. Ihre Aufgabe
besteht darin, die Mentees in ihrem fachlichen und
methodischen Fähigkeiten zu stärken und zu fördern, sie
zur beruflichen Karriere zu ermutigen und mit ihnen erste
Schritte zu planen und natürlich in Bezug auf ihre
individuelle Situation zu beraten.
Voraussetzungen für eine erfolgreiche
Mentoring-Kooperation sind von beiden Seiten Engagement,
gegenseitiges Wohlwollen, Respekt und Vertrauen.
Die Umsetzung des Mentoring erfolgt durch die
zielgerichtete Kooperation von Mentorin oder Mentor und
Mentee. Das Zusammenspannen – das „Matching“ - und
Begleitung der Tandems wird durch Mitglieder der
Projektlenkungsgruppe Mentoring vorgenommen. Nach dem
ersten Kennen lernen haben Mentorinnen oder Mentoren und
Mentees Gelegenheit in einem Einführungsworkshop
Möglichkeiten, Ziele und eventuelle Probleme auszuloten
und die anderen Teilnehmer des Programms kennen zu lernen.
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